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Die Zerstörung der Mittelschichten

€ 19,00
ISBN: 978-3-901402-42-5

Thesen zur Neuen Selbständigkeit

Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung. Ständig tauchen neue Figuren der Arbeit auf. Das "Normalarbeitsverhältnis", mit unbefristetenVerträgen und fixen Arbeitszeiten, stellt zwar noch für die Mehrheit der Beschäftigten die Realität dar, dennoch sind die "flexiblen" Arbeitsverhältnisse im Ansteigen begriffen: Neue Selbstständige, Arbeit auf Werkvertragsbasis, freie DienstnehmerInnen. Italien nimmt hinsichtlich der flexiblen Arbeitsverhältnisse eine Vorreiterrolle ein. Über ein Viertel der italienischen Beschäftigten sind so genannte "selbstständig Arbeitende". Der Mailänder Soziologe, Unternehmer und Berater Sergio Bologna untersucht dieses Phänomen seit vielen Jahren. In den neunziger Jahren stellte er zehn Thesen zur selbständigen Arbeit auf, in denen er die Zeit- und Raumwahrnehmung, die Schwierigkeiten beim Einstieg und beim Weitermachen, die berufliche Identität, die rechtliche, institutionelle und steuerliche Situation der selbstständigen Arbeit analysierte. Aufgrund der Krise der New Economy und der steigenden Bedeutung der "Wissensarbeit" hat er nun eine elfte These geschrieben, in der er auf die Krise der italienischen Wirtschaft, die Irrwege der Hartz-Reform, die Bedeutung der Logistik für die Produktion, mögliche Auswege aus der Krise der Beschäftigung und die bewusste Zerstörung der Beschäftigung und der wirtschaftlichen Grundlagen der Mittelschichten eingeht.

150 Seiten

Falter.at Rezession

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Preis: € 19,00