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Was Dante nicht sah

€ 24,90
ISBN: 978-3-901402-43-2
Autor/en: 
Alfred Wetzler

Es ist die wahre Geschichte eines Zeugen des Lageralltags in Auschwitz während des Zweiten Weltkrieges.
Alfréd Wetzlers Roman Was Dante nicht sah galt bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als einer der vortrefflichsten Beiträge zur Thematik der NS-Konzentrationslager. In nüchternem, dokumentarischem Stil erzählt Wetzler die Geschichte des jungen jüdischen Slowaken Karol, der dem Schrecken des KZ Auschwitz-Birkenau hilflos ausgeliefert ist. Karol ist dabei kein geringerer als Wetzler selbst, dem es als einem der wenigen glückte, aus dem KZ zu fliehen. Bis zu seiner Flucht muss Karol (Wetzler) jedoch ein Martyrium erdulden, das durch den Reduktionismus des Autors greifbar wird. Das Trauma, das ihm widerfährt, wird gleich zu Beginn spürbar, als er sich sofort nach seiner Ankunft im KZ beim Abtransport von Leichen wiederfindet, kahlgeschoren und in einem Sträflingsanzug. Es werden keine großen Gefühle geschildert, ledig-ich Fakten und Abläufe. Was Dante nicht sah lässt erahnen, was es heißen mag, Teil einer Todesmaschinerie zu sein, deren Betreiber freimütig erklären, es gebe nur einen Weg, aus ihr herauszukommen, den durch den Schornstein. Angesichts der fortbestehenden Relevanz dieses Romans wird Was Dante nicht sah zum 40. Jahrestag seiner deutschen Erstveröffentlichung vom Nausner & Nausner Verlag nun neu aufgelegt.
Buchrezension | Der Standard (Auszug 13.11.07)
300 Seiten

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Preis: € 24,90